deal with it

23/03/2011

mit der Sprache hat es nichts zu tun. Landschlaftlich ganz nett. Mentalität wird groß geschrieben und verändert die Blickwinkel. Eine Beziehung rettet. Aber trotzdem versteckt sich etwas, das man nicht sieht, nur spürt. Vermutlich überwiegt das Gefühl des Zurückblickens auf wunderbare Zeiten, das reine Weiterkommen.

Manchmal verwirren sich die Sinne und die Entscheidung dafür ist auch irgendwo eine Entscheidung gegen viel mehr.

Natürlich geht´s weiter und der eigene Anspruch, nicht zu stoppen und sich nicht stoppen zu lassen. Es gibt kein zurück aber der Blick auf das Kuhfell lässt Vergangenes weiter weg scheinen als die Schönheit des Präsenten.

 


Alte Krawallbürste – für Sie immernoch Ihnen!

15/05/2010

„Was hat er jetzt schon wieder vor?“ „Was schreibt er da für einen Mist?“ „Meint er wieder mich?“ „Warum schreibt er sowas?“ „Was meint er damit?“ Welche Aufregung immer von diesem Blogeinträgen kommt ist echt interessant zu beobachten.
Ich werd so weitermachen und bald berühmt!

Dan


immer vorwärts

13/04/2010

Ein weiser Mann hat mal gesagt: „Wenn dich jemand in einem Vorstellungsgespräch fragt, welches dein Lieblingstier sei, sag immer: das Känguruh!“ Ich hab ihn verwundert angesehen und dachte mir zunächst meinen Teil und habe mit etwas Versautem oder etwas komplett Sinnlosen gerechnet. „Das ist das einzige Tier, das niemals rückwärts springen kann. Der Schwanz ist im Weg!“, hat er meinem fragenden Blick ein Lächeln entlockt.

Beim Menschen ist das Ganze, etwas anders. Oft ist zwar auch hier der Schwanz im Weg aber es liegt eher daran, dass „lupus est homo homini“ –> Der Mensch ist des Menschen Wolf!

Die großen Enttäuschungen der Menschheit basieren immer darauf, dass einer den anderen bescheisst. Angefangen schon bei den Brüdern Kain und Abel, über die Trennung von TicTacToe bis hin  zur Schiedsrichter-Affäre beim Deutschen Fussballbund. Menschen vertrauen einandern und man hat fast den Eindruck, je mehr sie sich vertrauen, desto eher und fieser verletzten sie einander. Stellt sich wieder die Frage nach dem großen WARUM? Müsste man doch eigentlich (EIGENTLICH!) glücklich sein, mit so viel Vertrauen.

–> MÜSSTE

–> EIGENTLICH

–> GLÜCKLICH

–> SEIN

Auf der unerträglichen Suche nach diesem unauffindbaren WARUM, rückt man ganz unverzerrt wieder  näher an etwas viel wichtigeres ran: ICH

Ich denke, also bin ich! Dann sei doch und hör auf zu sein, was war! Denn sonst wirst du nie so sein, wie du bist und sein willst, was du einmal geschworen hast, niemals zu sein und ich hoffe du springst vom Balkon!


Kopf aufmachen!

28/02/2010

Wenn Kreative ihrer Passion nachgehen, kann eine räumliche Trennung oft den zunächst riesig angedachten Weg zum viel kleineren aber effektiveren rücken. Hier bei hilft es vor allem die Grenzen so ungenau wie möglich zu definieren und auch kurzzeitige Unproduktivität walten lassen. Die Erkenntnis kommt dann von selbst und das in einem eher erkenntnislosen Situation. Dann sieht man klar und begeistert sich!

Was waren das wieder für turbolente Tage, die diese letzten zwei Monate des neuen Jahres so perfekt abrunden und dem Sinnbild nun endlich auch die Erkenntnis zeigen.

So sitzt unser devoter Protagonist an diesem Sonntag, voller Erwartung auf die Abschlußfeier der Olympischen Spiele und hört Valerie beim singen zu. Why don´t you come on over? Wir sind noch nicht ganz drüben aber wir sehen den Weg.

So halten wir fest, dass die Entscheidung in zwei Fällen sich zum klaren Fall entwickelt. Die einzelnen Steps sind:

Wir bleiben bei der ersten Sache bis Juni bei der Sache und steigen mit einem Meisterwerk von der bekannten Bühe ab. Der große Apfel wird auf August verschoben und im July vorbereitet – aus Entdruckungsgründen. Davor sagen wir wieder einige Tage lang „wie findstes?“ und bereiten dies natürlich sehr sorgfältig vor, um die Erfahrungen in Wissen umzuwandeln. Wissen rockt!

Und danach sah er, dass es gut war und blickt ungewissen in eine spannende Zukunft. Zukunftsmusik ist noch die bewältigung der zweiten Sache. Hier haben heute vor allem die Schritte geholfen auch wenn zu Beginn der ein ein etwas zu hohes Tempo vorgelegt hat – eher ein Sprint! Sorry. Die weiteren Schritte sollten zunächst eher smalltalk schwierig sein, wurden dann aber sehr konkret und halfen nochmal bei der Planung der ersten Sache. Gracie. Jeder weitere Schritt folgt bald und geht ab dann hoffentlich wieder im Gleich-Schritt.

So oder so ähnlich!

D.

 


Up in the air!

06/02/2010

Meine Oma hat schon immer gesagt: „Junge, du sollst nicht so viel fluchen!“. Recht hat sie aber verdammte Scheiße ist dieser Janaur an uns vorbeigeflogen, oder was? Kaum zurück aus dem Schnee, ging dieses Jahr mit einem Tempo los, das selbst für die Schnellsten unter uns wahrscheinlich etwas zu viel Pace hatte. Rechnet man noch dieses beeindruckend miese Wetter dazu, muss ich sagen, dass ich schon sehr stolz bin, dass ich heute hier sitze und Zeit finde, mich mal wieder meinen Blog zu widmen.

Letztens hab ich einen Film gesehen, der mich sehr beeindruckt hat und ziemlich schonungslos zeigt, wie wichtig man seinen Job dann tatsächlich nehmen sollte.

Wie groß darf dein Bagpack sein, damit man sich ohne weiteres in die richtige Richtung, mit der richtigen Geschwindigkeit bewegen kann?


Und auf einmal war Schnee …

05/01/2010

…da und das Jahr vorbei!
Multikulti Gesellschaft mit Heimatlosen, Verlorenen und Primitiven. Es kommt nur so lange warmes Wasser aus der Pensionsdusche, bis zwei nicht duschen – und dann sind zwei Stunden um! Risikospiel oder strategisches Würfelglück?
Es war schon eine verrückte Konstellation, die sich am 27.12.2009 um 1:00 Uhr in Bewegung setzte. Ziel: ein kleiner Ort in der Nähe von Kitzbühel namens Einödhof in Mittersill. Voller Erfahrung aus dem letzten Jahr wurde wieder für die Tage vor und nach Silvester ein Gruppendomizil für 11 Personen gesucht, gecancelt, gebucht und bestätigt. Man wusste, dass zum letzten Jahreswechsel ein ähnliches Experiment mit 6 Teilnehmner gemeistert wurd!

Zunächst die hochbrisanten Zutaten dieses verführerischen Kuchens. Man nehme:

3 Offenbach

einen Burger
2 Celler
einen Rimparer
2 waschechte Berliner
eine Leipzigerin
eine Wiesbadenerin

darunter

2 Geschwister
2 Paare
1 Ex-Paar
11 Projektleiter
2 Exkollegen
5 Ex-Klassenkameraden
und einen Oandy

Hinzu gibt man eine sehr redseelige, 7-fache Mutter (73 Jahre), eine stinkende Döle, wenig Schnee und gleichviel Apres-Ski-Begeisterte und gutem Lachs. Vermutlich sorgt diese Rezeptur in der Regel zu eher schwieriger Verdauung (auch riechender).

Doch wiedermal nicht in diesem Leben. Man könnte meinen, dass das Gemisch mit Vorsicht transportiert werden müsste und weitere zeizende Zutaten, wie Snowboard-Kurse unter Freunden, Nagel um Willis oder Verprügeln zum Frühstück, das Fass zum überlaufen bzw. explodieren bringt. Wieder, weit gefehlt!

Es wurden 7 großartige Tage, die glücklicher Weise dokumentiert wurden.

Mit Hammber Fotos

Und nem Gangster-Video

Happy New Year ihr Stricher!


wunderliches Etwas!

21/12/2009

Was für ein Tag!

Wunderlich war das Stichwort in einer eindeutigen Geschichte. Im Stamm hat das Wort was mit unfassbaren Dingen zu tun.
Faktisch hat das was mit sehr viel Realität zutun. Und unfassbar war heute eigentlich nur, dass wir das alles hinbekommen haben. Ohne Erfahrung aber mit guten Beratern. Ohne Fachkompetenz aber mit viel Leidenschaft. Ohne Experten dafür mit super Teamwork. 100% Auslastung durch gute Organisation.

Ein schöner Abschluss und gleichzeitig wieder der Anfang einer Tradition. Turbolente kleine, große, spitze und kantige Steine haben in den letzten ca. 350 Tagen da gelegen, die man mit etwas Geschick doch als Treppen nutzen konnte.

Am Ende steht der Erfolg, der dann doch noch bestätigt, dass man den richtigen Weg nimmt und welchen Sinn die ganzen Steinchen haben.

Good night.

hier gibts noch was nettes zu lesen


Isst man die Nudel schon vor dem Kochen?

14/12/2009

al dente – so sollte jede Nudel sein, bevor sie auf den Teller kommt und mit Soße verfeinert wird. 12 Minuten, so sagt der Italiener, dauert es, bis die Nudel weich aber trotzdem bissfest ist. Bevor wir an der Frage scheitern, warum Nudel vor dem Kochen hart sind, steigen wir lieber anders ein.

Es gibt Leute, z.B. meine Mitbewohnerin, die essen die Nudel auch ungekocht. Quasi als kleiner Snack während dem Kochen. Man nimmt sich einfach immer mal wieder eine von den harten Stangen und knabbert sie so nebenbei weg.
Übertragbar: Kann man diese „Harte-Nudeln-Knabberei“ vielleicht auch auf ein paar Dinge aus dem wirklichen Leben übertragen. Denkt mal drüber nach.

Auch unser Nachwuchs zeigt, wie man der Versuchung wiederstehen kann um danach für die Zurückhaltung belohnt zu werden.


Da platzt dem Nikolaus der Sack!

06/12/2009

So sitze ich am Fenster,
so voll von Poesie.
Und bringe frohe Kunde,
für mich und Ihn und Sie.

Zum Nikolaus der Sack voll Glocken,
legten wir die Party trocken.
Ob Kachel, Schlüppie oder Bums,
das Spiel war schön für euch und uns!?

So oder so ähnlich könnten die ersten Zeilen des neuen Nr. 1 Hits einer Gruppe sein, die ich heute etwas näher vorstellen will. Es handelt sich nicht um eine klassische Boygroup aus den 90ern mit zurückgegelten Haaren, komischen SOnnenbrillen und sonderbaren Tanzstilen. Nein. Das hier ist eine … wait for it… BRO-Group!

In diesem Sinne: Schönen Nikolaustag!


1, 2, 3 Brickelmeyer du musst!

30/11/2009

Seit einigen Wochen exisitert sdieser Blog und seit ziemlich genau dieser Zeit ist ein Telefon in mein Leben getreten, das mich schon das ein oder andere Mal gerettet hat und ansonsten einfach unfassbar viel Spaß macht. Leider hat es einen ähnlich schlechtes Image, wie … naja, egal. Definitiv aber ist es ein super Telefon. Die Rede ist natürlich vom Apple iPhone.

In diesem Zusammenhang möchte ich heute wieder was zum Thema Motivation schreiben. Hääää? Wie passt denn iPhone und Motivation zusammen? Garnicht! Muss es auch nicht.

Der Autor des folgenden Gedichts ist seit einiger Zeit ein sehr guter Freund von mir geworden und ich bewundere seine unfassbar hohe Motivation. Aber dazu später mehr. Jedenfalls ist er auch Lyrisch sehr begabt und ich freue mich heute einen seiner künstlerischen Ergüsse präsentieren zu dürfen. Viel Spaß!

Anti I-Phone Gedicht

Es gibt da etwas das mich stört,
ihr habt bestimmt davon gehört.
Angeblich solls ein Handy geben,
so real wies eigne Leben.

Mit Internet wie aus der Dose
und alles passt in deine Hose.
Ist da drin genügend Platz,
benutz es halt als Schwanzersatz!

Damit ihr es auch alle wisst,
iPhone nennt sich dieser Mist!

Aus dem Register A bis Z
von ihrem Werbemarktquartett,
zogen sie echt jeden Trick
nun findet es die Menschheit schick!

Heute hier und Morgen dort?
Mit dem I Phone biste immer fort!

Früher unterhielt man sich
ob im Bus oder der Bahn,

Doch heute da verliert man sich
im stupiden Handywahn!

Das kann doch alles gar nicht sein,
trank da jemand zu viel Wein?

Wann haben wir denn wirklich Zeit,
bei dieser Hektik weit und breit,
ganz gemütlich hier und da,
im netz zu Surfen…? Na Wunderbar!

In dieser Zeit die uns noch bleibt,
wird uns nun noch einverleibt,
weiterhin zu konsumieren,
so kann man euch gut kontrollieren.

Doch damit ist ab heute Schluss,
denn das iPhone bringt Verdruss

Alle haben drauf gewartet,
die Kampagne ist gestartet!

Anti I-Phone heißt sie nun
und was könnt ihr dafür so tun?

Es nicht kaufen, sondern Speisen
oder mal aufs Land verreisen,
gönnt euch was schönes, genießt das Leben
denn bald wird’s die Freizeit nicht mehr geben…

von Chris Meyer

Der Autor – Chris Meyer

Und so schließt sich der Kreis am Ende des Gedichts. Chris ruft auf, zu mehr Kommunikation von Mensch zu Mensch.

Neben seiner beispiellosen sozialen Einstellung anderen Menschen gegenüber, zeichnet sich Chris vorallem durch eine Überdosis an Motivation aus. Wiedermal doppelt unterstrichen am vergangenen Samstag als er um 1:27 Uhr seine zwei Kumpels und Leidensgenossen anrief um einfach mal zu fragen, was noch so ginge. Die beiden waren grade auf dem Weg in einen Berliner Club und geplant waren 2 Bier pro Kopf. Chris hat wieder ohne zu zögern spontan entschieden, sich noch aufzuraffen. Hierzu nimmt er um diese Uhrzeit eine 90 minütige Reise auf sich um dann 12 Euro Eintritt zu bezahlen.

Ankunft im Club: 3:00 Uhr

Wer macht sowas? Ich kenne keinen, der so sehr bis in die Haarspitzen motiviert ist.


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